News aus dem Elefantenhaus

8. August 2005
FAHIM lernt seinen Vater MAXI kennen
Heute traf der kleine Elefantenbulle FAHIM in der Aussenanlage erstmals auf seinen Vater MAXI.
Mit CHANDRA, FARHA und FAHIM laufen jetzt 3 Jungtiere in der Gruppe des Zoo Zürich. Die Jungtiere sind sehr verspielt und geniessen es, miteinander aufzuwachsen.
24. Juli 2005
Zweite Elefantengeburt 2005 im Zoo Zürich: FAHIM
Nach einer Tragzeit von nur rund 640 Tagen hat die Elefantenkuh INDI ihr zweites Jungtier geboren. Das Jungtier, ein kleiner Bulle, der auf den Namen FAHIM hören wird kam überraschend früh zur Welt. Die Tragzeit war etwa 20 Tage kürzer, als wir es im Zoo erwartet haben. Deshalb war die Überraschung gross, als die Tierpfleger heute Nachmittag feststellen konnten, dass bei INDI die Milch eingeschossen war, und CHANDRA, ihr erstes Jungtier, sich am Gesäuge der Mutter zu schaffen machte. Um 17.30 ging bei INDI etwas Schleim fort und kurz vor 18.00 Uhr zeigte sich eine Beule unter dem Schwanzansatz, die Geburt war bereits im Gange. Kurz darauf war es dann soweit, der kleine Elefantenbulle kam inmitten der Gruppe in der Innenanlage zur Welt, wurde von allen Elefanten mit Gebrüll begrüsst und begann sofort, sich auf die Beine zu stellen. 20 Minuten später war es dann soweit, noch etwas wacklig, aber gesund steht er auf allen vier Beinen.
Die Geburt von FAHIM ist bereits die zweite in diesem Jahr. Die bewährte Elefantenmutter CEYLA-HIMALI hatte am 3. Mai einen weiblichen Elefanten geboren, FARHA. Der Zoo freut sich ausserordentlich über diese erfolgreichen Geburten. Wenn auch die Zahl der Geburten in Zoos in den letzten Jahren angestiegen ist, so ist die Zucht von Elefanten in Zoologischen Gärten weiterhin (noch) keine Selbstverständlichkeit. Eine erfolgreiche Elefantenzucht bedingt eine sozial funktionierende Elefantengruppe, bauliche Voraussetzungen (Bullenstall!), sowie auch grosse Erfahrung der Elefantenpfleger im Umgang mit diesen Tieren.
9. Juni 2005
Das Elefantenkalb FARHA begegnete auf der Aussenanlage erstmals direkt ihrem Vater MAXI.
Am Donnerstag, 9. Juni 2005 war es soweit: Der jüngste Spross unserer Elefantenfamilie, die am 3. Mai 2005 geborene FARHA, ist auf ihren Vater MAXI getroffen. Diese ‚Familien-zusammenführung’ war nun möglich, da MAXI trotz erster Anzeichen nicht in die Musth gekommen ist (während der Musth reagiert der Bulle MAXI nur schlecht auf Anweisungen der Tierpfleger).
Gut geschützt von Mutter und Tanten, die wie eine Burg um FARHA bildeten, ging FARHA auf den Bullen zu. Dieser frass an den von den Tierpflegern zur Verfügung gestellten Ästen. Erst nach einer Weile liessen die Kühe FARHA zu MAXI ziehen. Dieser hob FARHA mit seinem rechten Stosszahn leicht an, so dass sie auf den Rücken purzelte. Sofort waren die Kühe wieder da, MAXI hat auf sanfte Art gezeigt wer der Chef ist und FARHA in seine Familie aufgenommen.
FARHA entwickelt sich unter der routinierten Betreuung ihrer Mutter CEYLA-HIMALI prächtig. Bei der letzten Wägung am 3. Juni 2005 brachte sie 178 kg auf die Waage. Damit bestätigt sie den Erfahrungswert, dass ein junger Elefant pro Tag rund 1 kg an Gewicht zulegt. FARHA ist ein überaus aktives Jungtier, und schon jetzt müssen ihr die sie betreuenden Tierpfleger klare Grenzen setzen und sie in die ersten Kapitel des Elefanten-Knigge einführen.
18. Mai 2005
Farha steht nunmehr 15 Tage auf ‚eigenen Füssen’, und dies schon sehr sicher. Ihr Geburtsgewicht haben wir unterschätzt: Sie ist mit gut 145 kg auf die Welt gekommen. Sie wird von ihrer Mutter Ceyla-Himali bestens betreut, und ihre Entwicklung verläuft bisher ‚normal’. Farha ist bereits sehr geschickt im Umgang mit ihrem Rüssel. Wenn auch die Muttermilch nach wie vor ihre ‚Leibspeise’ darstellt, ergreift sie mit ihrem Rüssel alle möglichen Futtermittel und führt diese zielgerichtet ihrem Maul zu. So übt sie spielerisch, was dereinst zur Stillung des wachsenden Hungers nützlich sein wird. Grosse Aufmerksamkeit wird Farha immer noch von Chandra zuteil, die ihre Halbschwester nur zu gerne zum Spiel auffordert.
03. Mai 2005, 08.55
Am Dienstag, den 3. Mai 2005, ist im Zoo Zürich um 8.55 Uhr ein weiblicher Elefant zur Welt gekommen. Die Geburt verlief schnell und ohne Schwierigkeiten innerhalb der ganzen Gruppe. Mutter CEYLA-HIMALI und das Jungtier sind wohlauf. Der junge Elefant ist der siebte Asiatische Elefant, der im Zoo Zürich geboren wurde.
Nach einer Tragzeit von rund 679 Tagen gebar Ceyla-Himali ihr nunmehr sechstes Junge. Der eigentliche Geburtsvorgang dauerte nur ganz kurz: Für uns überraschend kam das Jungtier in der Gruppe auf der Aussenanlage zur Welt. Alle Gruppenmitglieder scharrten sich um das Jungtier, das bereits nach rund 7 Minuten– wenn auch noch wackelig – auf eigenen Beinen stand, und eskortierten es bei seinen ersten Schritten.
Während mehreren Nächten wachten die Elefantenpfleger und der Zoo-Tierarzt in Erwartung der Geburt im Elefantenstall. Die erste ‚Gruppengeburt’ erfolgte dann unbeobachtet auf der Aussenanlage. Die Zoobesucher können das Junge und seine Mutter ab sofort im Elefantenhaus beobachten. Erste Aufnahmen des Jungtieres sind über unsere Webcam einsehbar.
Erste Hinweise auf die bevorstehende Geburt ergaben sich aus dem Verhalten von Ceyla-Himali: In den letzten Nächten war sie oft unruhig, entlastete häufig ihre Beine. Weiterer Hinweise waren der von ihr am letzten Mittwoch abgesetzte Schleim sowie die eingeschossene Milch. Die anderen drei Kühe interessierten sich zudem auffällig für Ceyla-Himali und ‚tasteten’ sie mit ihren Rüsseln geruchlich intensiv ab. Dieses neugeborene Weibchen erhält den Namen FARHA (Glück, Freude).
25. April 2005
Ceyla-Himali zeigt die ersten Anzeichen für die bevorstehende Geburt. Sie kreuzt zum Beispiel die Beine, um sie zu entlasten, oder stütz ihren Kopf am Gitter ab. Während den Geburtswehen sind keine Schreie zu hören. Die Schmerzen äussern sich durch weites Öffnen des Mauls oder durch beissen in Gegenstände, was Ceyla-Himali in den letzten Tagen öfters getan hat. Ihr Kot ist kleiner geworden. Ein Hinweis dafür, dass die Wege enger geworden sind. Wir sind gespannt, ob das Kleine schon in den nächsten Tagen kommt und drücken die Daumen, dass alles gut geht!
21. April 2005
Heute fand im Zoo Zürich der Presseapéro zur bevorstehende Elefantengeburt statt. Lesen Sie mehr dazu in unserer Pressemitteilung.
11. April 2005
Ceyla-Himali kann zunehmend schlechter schlafen. Man kann sie auch häufig dabei beobachten, wie sie die Füsse gegen die Wand stemmt, um die Beine zu entlasten. Ihre Zitzen sind deutlich grösser geworden, Milch wird jedoch erst 2-3 Tage vor der Geburt drin sein.
Die Nachtwachen haben begonnen: jede Nacht schläft ein/e Tierpfleger/in im Elefantenhaus. Sollte es mit der Geburt losgehen, wird er/sie alle Betroffenen informieren.
4. April 2005
Ceyla-Himali, die werdende Mutter, ist beim Laufen sichtbar schwerfälliger geworden. Kein Wunder, seit dem Anfang ihrer Schwangerschaft hat sie über 250 kg zugenommen. Heute wiegt sie 4'116 kg. Es geht ihr aber ausgezeichnet.
Im Moment kann man auf der Webcam oft beobachten, wie die Tierpfleger bei Ceyla-Himali Fusspflege betreiben. Nach der Geburt wird es für die Tierpfleger schwieriger, nach den Füssen zu schauen, denn das Kleine wird ständig in den Weg kommen.
Viele Zoobesucher meinen, Bewegungen des kleinen Elefanten an Ceyla-Himalis Bauch zu erkennen. Schaut man genau hin, kann man aber erkennen, das es sich dabei um die Atmung handelt. Bei Ceyla-Himali sieht man sie besonders gut, da sie etwas fester ist. Dieselben Bewegungen sieht man auch bei der kleinen Chandra! "Echte" Bewegungen des Kleinen sind erst ca. zwei Wochen vor der Geburt sichtbar.

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